Natur in der Stadt

Beim Hören des Wortes "Stadt" kommen im Bewusstsein der Menschen vielerlei Assoziationen auf. In den meisten Fällen sind sie negativ. Zwar denkt man auch an die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten und schönen Erlebnisse, doch dominieren die Assoziationen der Hektik, Enge und des Lärmes. Weiter kann mit der Stadt die Unpersönlichkeit und schlechte Luft verbunden werden. Um diesem Problem entgegen zu wirken gibt es zahlreiche Grünanlagen in der Stadt. Sie sollen den Menschen helfen, auch in der Stadt gelegentlich etwas Ruhe zu finden, um sich von dem Stress und der Hektik zu erholen und den Städtelärm zu entgehen.

Weiter haben Parks in Städten auch noch positive Einwirkungen im Bezug zu Umwelt. Durch die Anlage mit Pflanzen wird die Luft gereinigt und durch die Wasserverdunstung über die Blätter der Pflanzen die Temperatur im Sommer gesenkt. Außerdem ermöglichen Grünflächen den natürlichen Wasserkreislauf, da sie die Versiegelung des Bodens unterbinden. Somit kann Regenwasser im Boden versickern und als Grundwasser im Wasserkreislauf fortschreiten.

Die Natur in der Stadt unterliegt großen Belastungen, nicht nur durch die vielen Abgase. Auch spielende Kinder und vor allem die mangelnde Rücksicht Jugendlicher stellen eine Gefährdung für die Pflanzen dar. Aus diesem Grund bedarf es einer regelmäßigen Grünpflege- und Baumschnittarbeiten. Aber gerade dadurch stellen Parks einen weiteren Vorteil für die Natur an, da anspruchsvolle Pflanzen gedeihen können. Diese locken wiederum Tiere und Insekten an, wodurch eine große Artenvielfalt entsteht.

Durch die Natur in der Stadt wird also gleichzeitig dem Menschen und der Natur geholfen. Aus diesem Grund steigt die Anzahl der Grünflächen in Städten, um Mensch und Natur das Leben angenehmer zu gestalten und die negativen Assoziationen zu unterdrücken.